A Day To Remember – Köln, Palladium – 01.02.2017

Moose Blood als Support von A Day To Remember im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Moose Blood als Support von A Day To Remember im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Am Abend diesen kalten Tages waren A Day To Remember in Köln zu Gast. Nach Oberhausen spielten sie hier ihre zweite Show in NRW. Am 1. September 2016 erschien ihr aktuelles Album „Bad Vibrations“, unter dessen Motto auch die aktuelle Tour steht. Als Support hatten sie Moose Blood und Neck Deep im Gepäck.

Die englische Indie-Band Moose Blood eröffnete den Abend. Die Reihen der Zuschauer waren bisher nur locker gefüllt und auch die Musik der jungen Musiker schien keine große Masse anzuziehen. Trotzdem hatten sich einige Fans der Band in den ersten Reihen versammelt und unterstützten sie textsicher.

Nach einer kurzen Umbauphase betraten die Mitglieder der englischen Punk-Band Neck Deep die Bühne. Der Zuschauerraum hatte sich unterdessen auch etwas gefüllt und auch die Resonanz war größer. Neck Deep wurde mit tosendem Applaus empfangen und auch die ruhigen Vertreter im Publikum fingen langsam an die Haare zu schütteln. Sänger Ben Barlow fegte in gewohnter Manier über die Bühne und auch die restlichen Musiker von Neck Deep hielt es nicht ruhig an ihrem Platz.

Neck Deep live als Support von A Day To Remember im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Neck Deep live als Support von A Day To Remember im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Nachdem das Publikum in der Umbauphase mit Hits von Slipknot, System of a Down und den Backstreet Boys schon einmal ordentlich aufgeheizt wurden, gab es kein Halten mehr als A Day To Remember die Bühne betraten. Und die Jungs aus Amerika drehten direkt ordentlich auf. Vor allem Sänger Jeremy McKinnon fegte in seinem Neck Deep T-Shirt über die Bühne und beugte sich öfter zu den Fans in der ersten Reihe herunter. Auch unter den Fans ging es heiß her. Während sich in der Mitte direkt ein großer Moshpit bildete, schienen auch die Crowdsufer nicht abzunehmen. Doch wer denkt, dass Crowdsurfer schon der Höhepunkt waren, der irrt sich hier gewaltig. Jeremy forderte die Zuschauer auf, auf Crowdsurfern zu crowdsurfen. Wer nun fassungslos die Augenbraue hochzog, hatte nicht mit den Fans gerechnet. Es funktionierte und Crowdsufer wurden zu Surfbrettern. Dass keiner ungebremst im Graben landete, ist den Jungs der CCS zu verdanken, die hier auch wieder professionell die Ruhe bewahrten.

A Day To Remember live im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

A Day To Remember live im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Nach ihrer Zugabe „The Downfall Of Us All“ verabschiedeten sich die Musiker unter tosendem Applaus von ihren Fans.

Setliste:
1. Mr. Highway’s Thinking About The End
2. Paranoia
3. 2nd Sucks
4. Right Back At It Again
5. I’m Made Of Wax, Larry, What Are You Made Of?
6. It’s Complicated
7. Fast Forward to 2012
8. We Got This
9. Bad Vibrations
10. My Life For Hire
11. Exposed
12. Have Faith In Me
13. Justified
14. Homesick
15. Naivety
16. All I Want
17. The Plot To Bomb The Panhandle
Zugabe:
18. If It Means A Lot To You
1. All Signst Point To Lauderdale
2. The Downfall Of Us All

Facebook Kommentare

Kommentare

//]]>