Max Raabe – Jahrhunderthalle Bochum – 28.11.2013

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Wir haben uns am 28.11.2013 auf eine Zeitreise der ganz besonderen Art gemacht: Es ging in die 30-er Jahre und niemand geringeres als Max Raabe war der musikalische Reiseführer. Wie es sich gehört für eine Zeitreise machten wir uns erst einmal auf den Weg in die Jahrhunderthalle, die immer wieder einen ganz speziellen Charme wirken lässt. Eine Halle, die Industrie und moderne ideal vereint. In dieser Lokation kann einfach alles passieren.

Passend für unseren Ausflug in die Musik der 30er Jahre wurde es zu Beginn des Konzerts erst einmal dunkel und es betraten 12 Musiker des Palast Orchesters und Max Raabe die Bühne. Alle samt elegant in mit schwarzen Sackos, weißem Hemd und Fliege gekleidet,  sorgten für einen Oooh-Effekt als das schlichte Licht sie im vollem Glanz erstrahlen ließ.

Eine Kombination aus Lieder der 20er und 30er Jahre als auch Max Raabes eigenen Songs führte durch einen Abwechslungsreichen und sehr Stimmungsvollen Abend. Anders als bei den überlicher Weise besuchten Konzerten hätte man die meiste Zeit eine Stecknadel fallen hören können. Zwischendurch wurde ein bisschen mit gesummt und am Ende des Konzerts ließ es sich das Publikum auch nicht nehmen Max Raabe und das Palast Orchester mit einem tosenden Applaus und Standing Ovations zu feiern.

In den instrumentellen Parts zog sich Max Raabe immer wieder aus dem Lichtkegel des auf ihn gerichteten Scheinwerfers zurück, damit die  volle Konzentration auf das Orchester gerichtet werden konnte. Mit lockeren Anekdoten und Wortspielen zwischen den Songs wurde immer wieder ein Lachen in die Gesichter des Publikums gezaubert.

Alles in allem muss man sagen, dass es ein sehr gelungener Auftritt war. Wer sich auch einmal in diese Zeit entführen lassen möchte, sollte unbedingt eines der noch kommenden Konzerte besuchen. Tickets könnt ihr hier bestellen.

Die Setlist des Abends sah wie folgt aus:

  1. Ich bin nur gut wenn keiner guckt (Max Raabe, Januar 2013)
  2. Reizend (1932, Friedrich Hollaender)
  3. Was Sie sich denken – ist nicht mein Herr (1931 Tango)
  4. Zwei Treppen links im Nachbarhaus (1932, Bert Reisfeld)
  5. Schöne Isabella aus Kastillien (Comedian Harmonists)
  6. Speak Low (Kurt Weil)
  7. Un’ora sola ti vorrei
  8. Meine Frau/Perlen (1932)
  9. I won’t dance (1934, Jerome Kern)
  10. Melodie des Herzens (1928, Paul Abraham)
  11. Mir kann nichts passieren
  12. Guter Mond du gehst so stille (im Quartett gesungen)
  13. Ich schlaf am besten neben dir (Anne Huber)
  14. Kleine Lügen(Anne Huber)
  15. Für Frauen ist das kein Problem
  16. Ich hör so gern Musik

Pause

  1. Mackie Messer (Berthold Brecht, Drei Groschen Oper)
  2. Wenn du von mir fortgehst (1929, Kurt Schwabach)
  3. Am Amazonas (1946, Eduard Künneke)
  4. Es führt kein andrer Weg zur Seligkeit (Werner Richard Heymann)
  5. Auf Wiedersehn Herr Doktor, auf wiedersehn Frau Doktor (1930, Fred Bird)
  6. Somewhere Over The Rainbow (Glasharmonika)
  7. Rumba Tambah (Ernesto Lecuona)
  8. All God’s Children (Walter Jurmann)
  9. Du bist nicht die Erste(Walter Jurmann)
  10. Am Ende kommt immer der Schluss

1. Zugabe

  1. Küssen kann man nicht alleine
  2. Mein kleiner grüner Kaktus

2. Zugabe

  1. Dort tanzt Lu-Lu (mit Glockenspiel am Ende)

Leider haben wir an dem Abend keine professionellen Fotos machen können, aber ein paar Schnappschüsse möchten wir euch trotzdem nicht vorenthalten:

Max_Raabe10

Max_Raabe1

Max_Raabe10

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Max_Raabe7

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Max_Raabe5

Max_Raabe4

Max_Raabe3

Max_Raabe2

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