Der Rock Fanatics Jahresrückblick – Die Top 10 der Redaktion

Der Rock Fanatics Jahresrückblick – Die Top 10 der Redaktion
31. Dezember 2013
Fotos - Lordi - Eisheilige Nacht 2013
Lordi – Eisheilige Nacht 2013
2. Januar 2014
Fotos: Nightwish - Mera Luna Festival 2013 - Hildesheim

Fotos: Nightwish - Mera Luna Festival 2013 - Hildesheim

Mein Konzertjahr 2013 lässt sich mit zwei Eigenschaften auf den Punkt bringen: ordentlich und abwechslungsreich. 50 Konzerte und 8 Festivals sind doch eine ganz anständige Summe und gleichzeitig auch Grund genug für ein umfassendes Resümee. Mein Jahr war laut und auch leise, rockig und popig, gewürzt mit genau der richtigen Portion Country und einer Note Soul, neu betörend, begeisternd und leider manchmal auch ein wenig enttäuschend.

Begeistert hat mich vor allem das Nova Rock Festival in Nickelsdorf (Österreich). Selten habe ich ein so friedliches Festival erlebt, auf dem es nicht nur möglich ist mitten auf dem Infield ein Nickerchen zu halten, sondern auch die Bereitschaft der Völkerwanderungen so hoch ist. Nicht selten durften wir vor allem während der Headliner erleben, dass sich ein großer Teil der Zuschauer nach der Hälfte der Show auf den Weg zur anderen Bühne machte, nur um dort so weiter zu feiern, wie sie zuvor aufgehört hatten whatsapp herunterladen neu. Das Wetter und das idyllische Kleinstädtchen taten ihr Übriges  um uns davon zu überzeugen, dass die Pannonia Fields auch 2014 kein Weg zu weit sind!

Enttäuscht haben dagegen sowohl Genregrößen und Jugendhelden wie auch eigentlich vielversprechende Newcomer. Soulsternchen Leslie Clio verzauberte mit ihrem Debüt „Gladys“ (02/2013), bot Live aber eine mehr schräge Performance, die deutlich die Frage aufwarf, ob diese Künstlerin schon reif genug ist, den Sprung vom Support zum Headliner zu tun. Altmeister HIM legten nicht nur mit „Tears On Tape“ (04/2013) einen erstaunlich eintönigen Silberling hin. Frontmann Ville Valo legte auf Headlinershows und Festivalauftritten mit mangelnden Gesangskünsten noch einen oben drauf. Und auch Gothic-Sopranistin Tarja schaffte es in diesem Jahr weder mit dem neuen Longplayer „Colors In The Dark“ (08/2013) noch der zugehörigen Tournee wirklich zu überzeugen doom 3 vollversion kostenlos.

Ganz anders dagegen die Highlights des Jahres:

Emeli_Sande_EWerk_2013_35Platz 10

Emeli Sandé – Köln, März 2013 (Bericht)

Es gibt inzwischen fast unzählige große Sängerinnen auf dieser Welt. Aber nu die wenigsten von ihnen vermitteln dabei zeitgleich noch das Gefühl des Mädchens von nebenan oder tatsächlicher Ehrlichkeit in ihren Worten. Emeli Sandé gelingt das noch mühelos. Ihre Songs sind nicht mehr aus dem Radio wegzudenken und stimmlich kann sie mühelos mit Sängerinnen wie Beyoncé mithalten. Aber sie hat die großen Shows ihrer Kolleginnen nicht nötig. Keine aufwändige Bühne, keine Choregorafien oder Tänzer. Und genau das schuf Stimmung und machte den Abend so unvergesslich gta 5 kostenlos herunterladen epic games.

Platz 9

Passenger – Nova Rock, Juli 2013

Manchmal muss ich es ja eingestehen, dass in der Masse des Musikmarkts eindeutig Dinge an mir vorbei gehen. Passenger ist eine dieser Entdeckungen. Ja, irgendwie waren seine Singles dank Radio schon an mir vorbei geplätschert, aber so wirklich wahr genommen hatte ich Michael Rosenbaum bis zum Nova Rock noch nicht. Ein fataler Fehler, aber damit auch gleichzeitig eine großartige Entdeckung und ein tolles Konzerterlebnis. Es war einfach unglaublich, wie er allein zur Mittagsstunde nur mit Gitarre bewaffnet auf die Bühne marschierte und das Publikum vom Zeltplatz zog. Aber nicht nur das – er schaffte es die müden Geister sogar zum mitmachen zu bewegen! Und das mit Folk Musik am zweiten Festivaltag auf einem Rockfestival kan app niet op ipad. Mein Hut ist immer noch gezogen vor dieser Leistung!

LuxuslärmPlatz 8

Luxuslärm – Gummersbach, Oktober 2013 (Bericht)

Shows von Luxuslärm sind einfach generell immer ein großes Familienfest, egal wo man die Musiker erlebt. Der Umgang zwischen Fans und Band ist herzlich und die Stimmung großartig. Die Spielfreude und Energie, die Luxuslärm auf die Bühne bringt, waren auch in Gummersbach unübertrefflich. Die neue Konzertlocation Halle 32 tat dazu ihr Übriges.

Platz 7

Crossfaith – Vans Warped Tour, November 2013

Eine meiner Metalcore Wiederentdeckungen 2013. Ich kannte die Jungs bereits seit ihrem ersten Longplayer [], hatte aber nie das Vergnügen sie auch live zu sehen. Im Rahmen der Vans Warped Tour in Berlin ergab sich nun endlich die Möglichkeit und mir bleibt fast nichts außer einem absoluten „WOW“ zu sagen Download the hour sheet for free. Die Energie der Jungs ist großartig, ihre Spielfreude spiegelt sich im Spaß des Publikums – alles in allem eine große Party, bei der man nicht lang auf Circle Pits und Walls of Deaths warten musste. Für jeden Metalcore Fan definitiv ein Erlebnis!

novarock2013direngrey_39Platz 6

Dir En Grey – Köln, Juli 2013 (Bericht, Fotos vom Nova Rock)

Ich hätte nie gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem ich Dir En Grey in eine Top-Liste aufnehmen würde. Aber ich muss es einfach eingestehen – die Musiker haben sich live absolut gemausert! Kyo scheint sich und vor allem seine Stimme endlich so unter Kontrolle zu haben, dass er für die Shows 200% geben kann. In seinem Gesang stecken geballte Emotionen, eine Kraft und gleichzeitig eine Verletzlichkeit, die die Songs nicht besser zum Leben erwecken könnte. Das ganze Zusammenspiel der Musiker, auch mit dem Publikum, machte den Abend perfekt Download music video for free. Dank der Setlist und dem Acapella Break steht die Show auch ein Stückchen vor dem Auftritt auf dem Nova Rock, der aber nicht minder erwähnenswert ist.

Platz 5

Korn – Nova Rock Festival, Juli 2013 (Bericht)

Ich muss gestehen, Korn gehörte lange zu den Bands die ich ein Mal im Leben live sehen wollte. Umso größer war die Freude, dass die Jungs – auch noch in alter Besetzung die sich kurz zuvor wieder zusammen gefunden hatte – auf dem Nova Rock spielen würden. Der ganze Tag war schon heiß her gegangen, hohe Temperaturen hatten ihre Opfer gefordert. Trotzdem nichts, was das Publikum davon hätte abhalten können, mit Korn weiter Party zu machen download youtube profile pictures. Die Jungs gaben einfach alles. „Freak On A Leash“ war live einfach ein absolutes Highlight und ein dickes Check auf meiner „Das muss ich einmal im Leben live gehört haben“-Liste.

Stu LarsenPlatz 4

Stu Larsen & Natsuki Kurai – Köln, September 2013 (Bericht)

Mit Stu Larsen und Natsuki Kurai haben sich einfach zwei Musiker gefunden, die beherrschen etwas magisches zu erschaffen. Stu gehört zu den Musikern, die auf den Brettern der Welt zuhause sind, die einfach nicht still stehen können. Kein Wunder, dass er nicht zum ersten Mal in diesem Jahr auch Passenger begleitete, denn die beiden Musiker sind vom gleichen Schlag. Sie sind hervorragende Musiker, Entertainer und schaffen es sowohl an der Straßenecke wie auch auf der großen Bühne von sich zu überzeugen. Natsuki Kurai ist Mundharmonikaspieler auf einem Niveau, das ich bisher noch nie erlebt habe ps4 pro spiele schneller downloaden. Er entlockt den kleinen Instrumenten Töne und Klänge, die das Instrument wieder frisch und interessant werden lassen. Die Kombination schließlich ist einfach nur absolute Magie und Gänsehaut, die keine große Show braucht. Das Blue Shell und die Stimmung im Publikum waren dazu einfach perfekt.

Platz 3

P!nk – Düsseldorf, Mai 2013 (Bericht zur Show in Oberhausen)

Sie gehört nicht nur zu den ganz Großen, sie hat ihren eigenen Kopf und sie versteht sich vor allem darauf ihre Welttourneen imposant und beeindruckend inszinieren zu lassen. Die Rede ist natürlich von P!nk! Der ISS Dome ist zwar nicht unbedingt für seinen guten Sound bekannt, doch die atemberaubende Show, die die Sängerin auf die Bühne zauberte, machte auch das gut. Kaum eine Sekunde Stillstand, Akrobatik, Tanz, Show und eine großartige Stimme machten den Abend zu einem Erlebnis und bestätigten: P!nk sollte man erlebt haben herunterladen!

Platz 2

The Band Perry – Köln, November 2013

Persönlich ist mein Musikgeschmack unglaublich weit gefächert und gerade für ruhige Momente greife ich immer gerne auf die modernen Vertreter der Country Musik zurück. Blake Shelton, Miranda Lambert, Taylor Swift, Lady Antebellum und The Band Perry sind dabei ganz groß im Rennen. Umso größer war die Vorfreude, als endlich einige Deutschlandkonzerte angekündigt wurden. Der kleine Stadtgarten war rappelvoll und die Musiker selbst bei bester Stimmung. Die Mischung aus Planung und Spontanität war perfekt, der Sound großartig und das Gesamtpaket einfach nur der Hammer. „If I Die Young“ live war einfach nur ein absoluter Gänsehautmoment, das angespielte „My Songs Know What You Did In The Dark“ von Fall Out Boy absoluter Grund zur Party herunterladen. Großes Kino!

Fotos: Nightwish - Mera Luna Festival 2013 - Hildesheim

Platz 1

Nightwish – Wacken Open Air, August 2013 (Bericht)

Ohne jegliche Zweifel steht die Show von Nightwish auf dem diesjährigen Wacken Open Air an der Spitze meiner Konzerthighlights 2013. Keine andere Show hat mir mehr den Atem genommen und wieder bewiesen, warum Musik so wichtig ist wie die Luft zum Atmen. Nightwish begleitet mich nun schon seit mehr als 10 Jahren musikalisch und ich möchte nicht abstreiten, dass da auch der Fan ein wenig mit mir durch gehen mag. Aber die Show schaffte es genau auf den Punkt zu bringen, was Nightwish live schon immer ausgemacht hat: großartige, gewaltige Musikarrangements, Spielspaß, Lebensfreude, Melancholie, große Bilder und damit eine geballte Portion Emotionen. In Floor Jansen hätten Tuomas und Co keine bessere Sängerin finden können. Allen Neugierigen sei die Live DVD „Showtime, Storytime“ (11/2013) empfohlen, auf die eben dieses Konzert für die Ewigkeit gebannt wurde.

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