Bericht: Twins of Evil – Marilyn Manson & Rob Zombie

06.12.2012 - 23:40 Uhr von

Twins of Evil

Am 02.12. waren wir bei einem der zwei Deutschlandshows der beiden bösen Jungs, Marilyn Manson und Rob Zombie. Natürlich erwartet man bei solch hochkarätigen Künstlern eine unfassbar imposante Show – und vorweg gesagt, die gab es auch.

 

Der Abend wurde zunächst von DJ Mignon eröffnet. Im Gegensatz zu sonst doch recht unspektakuläre DJ Auftritten bot die Berlinerin, die Los Angeles zu ihrer Wahlheimat erkoren hat, ein abwechslungsreiches Set aus einer Mischung aus Industrial, Rock und Metal. Zusätzlich unterstrich sie ihre Show mit Tanzeinlagen und Outfitwechseln, was in einer doch recht ansehnlichen Performance resultierte.

 

Sehr gern hätten wir euch auch sowohl von DJ Mignon wie auch Marilyn Manson eine ausführliche Fotogalerie präsentiert. Leider war uns dies nicht möglich. DJ Mignon spielte bereits eine halbe Stunde vor eigentlichem Konzertbeginn, so dass wir nur das Ende des Sets miterleben konnten. Marilyn Manson dagegen hatte sich kurzfristig entschieden nur seinem eigenen Fotografen die Arbeit zu erlauben, weshalb wir uns auch erlauben die Berichterstattung sehr kurz zu fassen.

 

Wie erwartet brachte Manson eine spektakuläre Show, die durch ständig wechselnde Outfits sowie Effekte wie Glitzerregen und Kunstschnee unterstrichen wurde. Leider war seine Setlist etwas kürzer als erwartet und der Auftritt ging nicht ganz eine Stunde.

 

Setlist

01. Intro: Suspiria (Goblin song)

02. Hey, Cruel World…

03. Disposable Teens

04. The Love Song

05. No Reflection

06. mOBSCENE

07. The Dope Show

08. Slo-Mo-Tion

09. Rock Is Dead

10. Personal Jesus (Depeche Mode cover)

11. Sweet Dreams (Are Made of This) (Eurythmics cover)

12. Coma White

13. King Kill 33°

14. Antichrist Superstar

15. The Beautiful People

 

Nach einer kurzen Umbauphase ging es mit einer unglaublichen Show weiter. Schon während des Umbaus konnte man hinter dem Vorhang sehen wie diverse Roboter und andere Gimmicks zusammen gebaut wurden.

Schon beim Opener „Sawdust in Blood“ stand ein riesiger Roboter mit Zylinder und rot leuchtenden Augen auf der Bühne. Dieser hatte scheinbar im Vorfeld Rob Zombie geschluckt, denn er kam aus dem Robo-Torso und begrüßte das Publikum mit einer mechanischen Klaue.

Aber das war nicht der einzige Roboter, der am Abend die Bühne erklomm, auch ein großes Insekt und ein mechanisches Gefährt mit dem Zombie zu „Mars need Women“ die Bühne überquerte, gehörten zur Show. Für mich war jedoch das Highlight ein gigantischer Roboterteufel.

Wenig später bot sich dann ein sehr skurriler Anblick, als große Luftballons ins Publikum geworfen wurden. Auf der Bühne eine unfassbare Rockshow mit Feuersäulen und direkt davor jubelnde Fans, die mit Luftballons spielen.

Mit „School´s Out“, einem Alice Cooper Cover, verabschiedete sich Zombie dann auch von der Bühne.

 

Die Fans erreichten mit langem und vor allem lauten „Zombie, Zombie!!“ Rufen jedoch noch eine Zugabe. Doch nach „Dragula“ war es dann endgültig zu Ende.

 

Setlist

01. Intro: Sawdust in the Blood

02. Jesus Frankenstein

03. Superbeast

04. Meet the Creeper

05. Living Dead Girl

06. More Human Than Human (White Zombie song)

07. Theme for an Angry Red Planet

08. Mars Needs Women

09. Drum Solo

10. Never Gonna Stop (The Red, Red Kroovy)

11. Sick Bubble-Gum

12. Scum of the Earth 

13. Pussy Liquor

14. Thunder Kiss ’65 (White Zombie song)

15. Guitar Solo

16. School’s Out (Alice Cooper cover)

17. Dragula

 

Unsere vollständige Galerie findet ihr >>> hier <<<

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Dieser Artikel wurde verfasst von Jens Arndt